Mit dem Zelt im Urlaub in der Schweiz

27 April 2010
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Für mich, als generell reisefreudiger Typ, ist das Verreisen eines der schönsten Sachen überhaupt! Der jährliche Sommerurlaub ist schließlich die einzigste Zeit, in der ich mich von Beruf und Alltagsstress erholen kann. Die Lieblingsziele meiner Urlaube waren die typischen „Sonne-Strand-und-Meer“ Orte, wie Fuerteventura, Tunesien und die Türkei. Doch seit der Heirat vergangenen Jahres stehen die Chancen den Urlaub in den Sonnenparadisen dieser Welt zu verbringen eher schlecht. Meine Frau ist schließlich das totale Gegenteil meiner Sorte an Urlauber: Sie ist viel lieber aktiv, bevorzugt Mountainbiketouren etc., außerdem verträgt sie die Sonne nicht so gut und hat außerdem schlechte Erfahrungen mit Flugreisen gemacht… Also wurde die Auswahl an Reisezielen stark eingegrenzt, zumal wir im letzten Jahr bereits 2 Wochen auf Fuerteventura verbracht haben. Nach einem geschlagenen Monat voller Diskussionen, Internetrecherchen und Reisebürobesuche konnten wir uns schließlich auf einen gemeinsamen Campingurlaub in der Schweiz einigen.

Eher mit Skepsis als mit Spannung auf den „Urlaub im Zelt“ startete ich schon morgens um sieben Uhr samt Frau und Gepäck Richtung Schweiz. 10 Stunden später war die Reisetortur endlich vorbei und ich hätte mich wirklich auf ein weiches Bett gefreut, doch das so geschätzte Hotel sollte mich in diesem Jahr nicht beherbergen… Stattdessen wartete ein – auf den ersten Blick zumindest – überfüllter Campingplatz. Nach diversen Besuchen beim Platzwart, erfuhren wir schließlich unseren tatsächlichen Standplatz und meine Frau fing schon an, das Zelt aufzubauen, während ich mir mit unseren Nachbarn und der Einverständnis meiner Frau ein kühles Bier genehmigte.

Der Urlaub an sich…
… war für mich im Nachhinein ein wirklich tolles Erlebnis! Ich musste mich zwar erst an die Gepflogenheiten des Campingplatzes gewöhnen, aber mit der Zeit gingen die morgendlichen Waschrituale im Gemeinschaftsbad in Fleisch und Blut über. Das Umfeld bestand hauptsächlich aus Wald, kleineren Lichtungen und Landstraßen. Der nächstgelegene Ort hieß „Winterthur“, den ich allerdings nur einmal besuchen konnte. Die autofreie Altstadt ist dennoch sehr schön und erstaunlich modern.
Der Campingplatz war übrigens – ganz zu meiner Überraschung – sehr ordentlich, sauber und gepflegt! Es beeindruckte mich, dass tatsächlich ein jeder Camper den gesamten Platz wie sein eigenes zu Hause behandelte. Vor allem die anderen Urlauber sorgten für einen hohen Spaß- und Unterhaltungsfaktor. Anders als im Hotel, in dem man meistens nicht einmal seinen Nachbarn kennt, entwickelt man auf einem Campingplatz eine wahre Freundschaft! So pflegen wir immer noch heute ein gutes Verhältnis mit ihnen!

Alles in allem kann ich auch Hotelliebhaber einen Campingurlaub empfehlen! Der Komfort des Hotels wird durch Atmosphäre und Stimmung anderer Gäste wirklich aufgewogen!

Kaffee & Bier

31 March 2010
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also wirklich: fast schon unverschaemt wie die leute ihr eigentum  gegen grossprojekte ‘verteidigen’… aber im endeffekt: auch nur  geldgeile saecke! ein haus direkt neben dem flughafen bringt  unglaublich viel geld: das ist logisch… und dass der bauer SEINEN  grundbesitz irgendwie wichtig findet ist ja fast schon unverschaemt!  und alle haben da immer nur ein altes haeuschen vom opa stehn… Also bitte. Den Leuten wird die Enteigung *FÜRSTLICH* vergoldet. Ich würde das nicht machen, sondern ich würde den Leuten sagen: Du wirst jetzt umgesiedelt und bekommst Wertersatz. Aber dafür, daß ich Dir hier eine satte Infrastruktur in die Landschaft klotze von der auch Du massiv profitierst, dafür gibts keinen ct. extra. ja der kapitale wahnsinn: sogar leute die ihren besitz aufgeben  muessen werden REICH und maechtig ohne ende… reich an  umweltverschmutzung reich an laerm reich an ueberbetonierter  gruenflaeche: so supergeil ist das! freut euch leudde! jubelt leudde! Mit dem, was ein Kelsterbacher Hauseigentümer Profit gemacht hat, weil sein Grundstück nur eine S-Bahn-Station oder halt 5 km vom Flughafen FRA entfernt liegt, kann er sich drei Häuser in absolut ruhiger Lage in Nordhessen oder Ostdeutschland kaufen, oder eben ein Häuschen im Taunus, da ists’ auch still.  ja so einfach ist das: durch kohle steine maeuse erklaert sich eben  alles und ey du freust dich doch auch schon bis das naechste endlager  bei dir in der naehe gebaut wird! hab dich nich so… Ich wohne knapp 40 Km Luftlinie von einem großen KKW (Biblis) entfernt und habe damit kein Problem. Immerhin macht mir dieses Kraftwerk jeden Morgen den Kaffee heiß und hält mir für abends das Bier kalt. Sorry, wenn das jetzt zu materialistisch für Dich ist, aber ich mag weder kalten Kaffee noch warmes Bier.